Der Ubercast

Die Beinahekollision im Deutschen Tech-Podcast Luftraum

Bitte halten Sie Ihre Bordkarte bereit, wir beginnen in Kürze mit dem Einstieg. Ihre elektronischen Geräte bitte jetzt einschalten.

Flug #UC015: Codename "Omelette Knoten"

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In Gedenken an die mit Ermüdungserscheinungen einhergehende Keynote werden heute all Anwesenden mit Codenamen begrüßt.

Codenamen inkl. Svens entgeistertem Blick auf das zeitlerische Saftschubsen T-Shirt
Link zum Bild: Codenamen inkl. Svens entgeistertem Blick auf das zeitlerische Saftschubsen T-Shirt

Sven ist der "Gehirnstürmer" (aka Brainstorming Tornado), Andreas ist "Supportknotenpunkt" und unser Gast Markus ist "BOB" oder "Bobcat", was wohl firmenintern für 'bunte Oberblüte' steht. Patrick betitelt sich inoffiziell als Falkenhorst, damit er "Falkenhorst an Biberdamm" funken kann, um den Übercast zu erreichen immer wenn es mal brennt.

Wie ihr aus der Mindmap oben entnehmen könnt, ist unser Gast, welcher mit vollem Namen Markus Müller-Simhofer heißt und auf Twitter als @fafner ist, der CEO von IdeasOnCanvas. Also die Firma, die MindNode für den Mac und iOS auf den Markt geworfen haben für all die Mind Mapping Puristen unter euch.

Tja, und genau das ist auch das Thema heute: "Einfach mind-mappen".

Überbleibsel

Bevor es losgeht, gibt's erst einmal eine kleine Armada an Links zum durchstöbern.

State of Presentations: New Tools for New Communication Needs

Nancy Duarte — wir hatten zwei Bücher im Rahmen von #UC011 von ihr empfohlen — hat auf LinkedIn eine gute Übersicht von verschiedenen Präsentationstools und ihren Vor- und Nachteilen. Sehr gute Ergänzung zu unserem Präsentationsflug zum selben Thema.

Präsentations-SkillShare-Kurs von Simon Sinek

Ebenfalls eine Ergänzung zu #UC011 und dem Thema "Besser präsentieren": Ein Meister des Fachs "Story Telling", Simon Sinek, teilt seine Weisheiten in einem kostenfreien SkillShare-Kurses.

Überschallneuigkeiten

Unser Lieblings-Feature in iOS 8 — Teil 2

Andreas findet gut, dass man iCloud Tabs von anderen Geräten aus schliessen kann. Sven, der ja immer die Fachbegriffe raushaut benennt dieses Feature mit "Remote Browsertab Closing (RBC)".

Anknüpfend an RBC ist Patricks Feature der Wahl heute das private browsing, welches nun die momentan offenen Tabs unangetastet lässt und auch die Privaten Tabs speichert. So hat man die Möglichkeit quasi zwei parallele Sessions im mobilen Safari anzulegen (was so ein bisschen vergleichbar ist mit zwei Safarifenstern auf dem Mac).

Warum Patrick jetzt ausgerechnet dieses Feature so toll findet bleibt dahingestellt. Mentaler Zeigerfinger aus dem Bildschirm raus: Fest steht, es ist nur so schmutzig wie ihr es euch denkt.

Sven mag das "Letzte Kontakte und Favoriten" Feature im Fast App Switcher. Für ihn macht es einige der Launch Center Pro Funktionen überflüssig.

Den Landscape Modus beim neuen iPhone findet Markus als passionierter Landscapenutzer mal so richtig gut. Er schätzt sehr, dass der Übergang zu Apps die den Modus nutzen nun endlich flüssig daherkommt.

Alien Blue = die neue offizielle Reddit App

Jase Morrissey entwickelt jetzt für Reddit.

Quelle: blog.reddit -- what's new on reddit: The Alien Has Landed

Wer eher im deutschsprachigen Raum bleiben möchte und den eigenen Lokalpatriotismus vorantreiben möchte, dem sei noch Biscuit ans Herz gelegt. Das gute Stück ist zusammengeschustert worden vom Österreicher Matthias Tretter (@myell0w), welcher nun bei IdeasOnCanvas an MindNode schraubt.

Apple-SIM

Quelle: Apple - iPad Air 2 - Wireless

  • US/GB only
  • iPad only

Eine SIM-Karte die es ermöglicht zwischen (zurzeit drei) verschiedenen Mobilfunkanbietern zu wechseln und optional Datenflats zubuchen/abzubestellen.

Scanbot 3

Eine unserer Lieblingsapps aus "Origami Für Aussteiger" kommt nun mit iCloud Drive Unterstützung daher. Leider funktioniert das Umbenennen mit den Tokens immer noch nicht richtig.

Kurze Keynote Kommentare

Autokorrektur Fail… der im übrigen aus dem verfügbaren Stream entfernt wurde.
Link zum Bild: Autokorrektur Fail… der im übrigen aus dem verfügbaren Stream entfernt wurde.

Markus bringt es auf den Punkt, denn Apple hat wie auch schon bei der letzten iPad-Keynote sich eher darauf beschränkt altbekannte Fakten noch einmal aufzuwärmen. So kam es, dass zwar neue Geräte vorgestellt wurden, aber ein großer Teil der Zeit halt einfach für das aufwärmen von altem Käse verwendet wurde. Da muss man durch als Apfelfreund… außer man heißt Andreas und spart sich das Anschauen der Keynote aus Prinzip.

Hier die Zusammenfassung in Kurzform: Neu ist Touch ID auf dem iPad, Retina iMacs und ein Mac Mini Update.

  • iPad
    • 40% schnellerer A8X Chip
    • Display-Spiegelung -50%
    • iPad 3 mini = immer noch A7X-Prozessor + 5 MP iSight-Kamera
  • iMac (ab 2599€)
    • 5K-Auflösung (5120×2880 px)
      • 7x größer als Full-HD
      • 67% mehr Pixel als 4K Displays
  • Mac Mini (ab 519€)
  • iWork-Update

MindNode

Um 2008 fand sich Markus auf der Suche nach einer soliden Anwendung für's Mind Mindmapping, da er gerade eine Blockade hatte bei einer anderen App an der er geschraubt hat und dringend mal neuen Fokus mittels einer Mindmap reinbringen wollte. Da es nichts gescheites gab, schrieb er sich die App selbst und genau daraus ist dann auch MindNode erwachsen.

Mehr Details zum Werdegang gibt's in der Show (Timecode 00:24:00).

Simplicity is bliss

Ein wichtiger Punkt für Markus in der Entwicklung war definitiv, dass die App Intuitiv zu bedienen ist und die Basics die man braucht direkt erreichbar. Quasi wie auf einem leeren Blatt Papier, soll man in MindNode direkt einsteigen können und den ersten Knotenpunkt setzten (hence: IdeasOnCanvas).

Dabei wurde bewusst auf eine Horde an Features verzichten, um den Nutzer nicht zu überfordern oder ihn vor zu viel Auswahlmöglichkeiten zu stellen. Genau mit diesem Purismus hat er Patrick dann auch letztendlich abgeholt. Denn der hat als Alles-Ausprobierer fast jegliche Anwendung auf dem Mac-Markt mal ausprobiert – auch wenn sein Kopf eher mit Listen funktioniert.

Patrick's Werdegang mit den Apps beziehungsweise jene Apps welche ihm am besten gefallen haben:

  • ConceptDraw: MINDMAP 4 war in 2007 Patrick's Favorit. Die Ergebnisse sahen einfach schick aus. Allerdings musste er die Trial immer sehr umständlich resetten, da die App schon damals über $200 gekostet hat. Darauf hatter dann ein Jahr später keine Lust mehr.
  • NovaMind.com war dann in 2009 ein weitaus erschwinglicherer Kandidat.
  • Es folgten Exkurse über MindMeister, der aber dann auch zu teuer war, hin zu OmniGraffle, welches bis heute bei Patrick zu den Apps mit komplexen UI's zählt.
  • Ende 2012 war es dann soweit und Apple hatte endlich das Retina iPad vorgestellt. Darauf hatte Patrick schon seit den ersten Gerüchten 2010 um ein Retina iPhone gewartet. Der neue Goldstandard war also, die Mind Map muss auf dem Mac und dem iPad erstellt werden können. Patrick hat sich das Retina iPad allerdings erst kurz vor dem Release des nächsten iPad's leisten können – soll heißen: iThoughts war die App die er sehr schätzte. Es folgte dann die Mac app.

Das Ziel, MindNode, hat Patrick erst spät erreicht, aber nun ist er zufrieden aus genau dem Grund der in der Show mit am häufigsten gefallen ist. Man setzt sich ran, wird nicht abgelenkt, legt los, wird fertig und das Endergebnis sieht gut aus.

Andreas ist so gut wie von Anfang mit dabei und auf den MindNode Zug sozusagen mittels eines Enterhakens aufgesprungen. Er hat die App "in irgendeinem Entwicklerforum" entdeckt und es sich seitdem zur Lebensaufgabe gemacht Markus mit Featuresrequests wie z.B. einer Kommentarfunktion zu nerven. Man könnte nun mutmaßen, dass es diesem irgendwann zu bunt wurde und er Andreas mit ins Team genommen hat, damit er als Chef wieder das sagen hat und nicht König Kunde (aka Andreas). Aber solch gewagte Thesen bleiben der Redaktion vorbehalten und deshalb wird so etwas niveauloses auch nicht in den Show Notes erwähnt.

Sven lenkt die Diskussion in Richtung Mac App Store und Markus zeigt sich als ein Freund von Apples Online-Laden (Timecode 00:33:40). Danach gibt's noch kurze Einblicke inwieweit man vom Einzelentwickler hin zum Arbeitgeber für 10 Leute kommt.

Strukturieren, Synchroniseren, Kritisieren

Sven nutzt MindNode als "Jump off point" für größere Projekte (Timecode 00:38:00). Sobald dann alles vor ihm auf der Ideenleinwand ist, zieht er um – z.B. nach OmniOutliner – und verfeinert weiter.

Aussicht wolkig mit Chancen auf Sync

Das Synchronisieren stellt Sven allerdings vor Probleme, denn als moderner Pilot hätte er am liebsten schreibt er seine Maps zwar am MacBook, hätte sie natürlich aber auch immer gerne auf dem iPad dabei und dazu noch vorzugsweise in der Dropbox.

Markus nimmt dazu Stellung erzählt von den Problemen, die man als Entwickler hat, wenn man sich zwischen einer selbstgeschneiderten Synclösung, iCloud, Dropbox und Co. entscheiden muss.

Apple's iCloud funktioniert prinzipiell, aber dazu muss der Nutzer halt auch gewillt sein, sich ganz mit Körper und Geist der iCloud hinzugeben.

Letzten Endes lobt er den neusten Clou von Apple. Die Documents-Provider Schnittstelle sieht er als spannende und durchaus gute Lösung an, um mittels Apps wie Transmit eine Datei zu öffnen, diese weiterzubearbeiten und danach wieder automatisch bei dem Provider seiner Wahl zu speichern.

Zeitgleich ist diese Lösung aber noch nicht wirklich kugelsicher und spielt nach Markus bei Apple eher die zweite Geige, da die eigene Cloud natürlich mehr gepusht wird.

Bis MindNode Documents-Provider unterstützt wird es deshalb wohl noch 2-3 App-Store-Monate dauern, dann ist dieses Feature für die User nutzbar und wird umgehend an den Mann gebracht.

Zum Thema Sync gibt's für Leute, die wie Patrick ihre Mind Maps in einem Ordner in der Dropbox lagern, jetzt noch einem Tipp von ihm:

Setzt einen SymLink von /Users/UBERCAST-HÖRER/Library/Mobile Documents/EUER-MINDNODE-ORDNER/Documents nach Dropboxhausen. Es klingt zwar ein wenig wie ein Fest für Gefahrensucher, hat aber bei ihm ganz blendend funktioniert… bis er auf iCloud Drive upgedatet hat.

Kollaboration erwünscht

Eine spannende kleine Diskussion entsteht um MyMindNode. Dieser Service erlaubt es iOS-Nutzern eine read-only Version der Mindmap von iOS aus ins Web zu stellen. Markus würde gerne in Zukunft irgendwann mal eine editierbare Version davon mittels CloudKit anbieten, ob Apple das jedoch je unterstützen gilt es auf's geduldigste abzuwarten.

Für Sven den Bürotiger wäre so eine Kollaborationsmöglichkeit natürlich auch ein kleiner feuchtfröhlicher Traum. Sven der Pilot wäre ebenso davon angetan.

Dazu gibt's auch einen thematisch passenden Link für Entwickler. Ashton ist ein Open-Source Project von IdeasOnCanvas, welches für einen einfacheren Austausch von Entwicklerkram sorgen soll.

[Asthon] Converts NSAttributedStrings between AppKit, CoreText, UIKit and HTML.

Hilfestellung und Anwendungsbeispiele

Sven fragt, was Patrick so Mind mappt'. Anbei deshalb ein, zwei Beispiele die nicht den vertikalen Rahmen der Show Notes sprengen:

Webseite
Link zum Bild: Webseite

Heimnetzwerk
Link zum Bild: Heimnetzwerk

Wozu Patrick es noch nutzt:

  • Grundsätzlich jedes neue Launch Center Pro oder Drafts Setup wird in einer Mind Map geplant und festgehalten.
  • Ebenso Automatisierungsabläufe oder -ziele, wie dieses Setup für's abspeichern interessanter RSS Artikel in Listen.
  • Signalflüsse fürs Mischpult, Ordnung machen auf Pinterest und Punkte für bzw. Gegen den Kauf eines iPhone 6 Plus

Andreas hingegen sammelt wohl gerne Bugs in einer speziellen Mind Map… … … … ….

Mr. MindNode himself benutzt Mind Maps für die unterschiedlichsten Dinge, zum Beispiel Listen für's Packen, ob das nun für den Urlaub oder für's Babyschwimmen des frischgebackenen Vaters ist, dass ist ganz egal… hauptsache MindNode. Richtig so sagen wir.

Sven nimmt natürlich direkt nach der Mind Map den Weg zu OmniOutliner auf sich:

[Mac] MindNode > OmniOutliner > OmniFocus

Der Export von MindNode zu Markdown ist zu Svens Verwunderung bereits in der iOS vorhanden… GENAU DAS vermisst er natürlich noch bei der Mac Version. Plain text Jünger Patrick nickt da natürlich auch ganz eifrig mit dem Kopf.


EXKURS: Ein paar Links für Fließ-Diagramme


Abschließend wünscht sich Sven noch ganz laut ein offizielles neues, schönes Icon (wie es schon die iOS Version von MindNode Touch ziert) für seinen Mac.

Andreas verweist da knallhart drauf, dass er sich gefälligst eins aus dem Internet laden kann und dann im Finder bei MindNode per ⌘+I dieses einfügt.

Patrick, seines Zeichens großer Fan des iOS Icons, probiert Trick 17 und kündigt freimundig an, das Übercast-Hörer wohl ein offizielles Icon in den Show Notes (also hier) finden werden. … Sven greift das begeistert auf, aber die zwei von IdeasOnCanvas hüllen sich in durchaus betroffenes Schweigen. Wir deuten das so, das die Prämisse ist auszuharren, bis alles ganz offiziell seinen Weg geht.

Die traurigen Blicke seines Co-Piloten brechen Patrick jedoch das Herz und er baut Sven kurzerhand diese aus der Not geborenen Icons, welche das iPad Icon ¼-elegant nach OS X transportieren:

MindNode Pro Icons
VORSCHAU: Guckst Du.
DOWNLOAD-LINK: MindNode Pro Icons

Übrigens, wen die Geschichte zum Design Prozess des iOS Icons interessiert, der klickt bitte hier.

ZWISCHENSPIEL:

Sven liest unsere "Werbeübermittlung" vor und fast kommt es wieder zum Eklat, den "eigentlich muss das Reklame heißen" raunt er den Aufnahmeleiter der Übercasteinblendungen an.

Nach dem Beitrag, welcher uns ein Mü Kohle ins Sparschwein drückt will Andreas seine MindNode Tipps vorstellen. Doch hinter den Kulissen wirft Sven angestachelt vom Reklame Faux-Pas seinem schärfsten Konkurrenten fiese Blicke zu. Daraufhin rastet Patrick aus, verlässt das professionelle Tonstudio umgehend… nur um nach 72 Stunden Sven mittels eines selbsterzeugtes Eies und einer handgegossenen Bratpfanne schon einmal für den streitschlichtenden Eierwettkampf gehörig zu demotivieren. Aber seht selbst…

… deshalb auch übrigens das Kampfgebrüll (Timecode 01:01:31).

Zurück zum Thema. Der @zettt hat eine ganze Reihe an MindNode Tips in seinem Blog gesammelt.

Sven setzt noch mal an der Productivity Front an. Er nutzt MindNode gerne für Meeting Notizen, der er sich hier automatisch kurz fasst im Gegensatz zu einem Text Editor, wo er dann quasi von alleine ganze Sätze zusammentippen würde… und diese dann auch noch schön aus ausformuliert. Hach Sven. Du und MindNode = ♥.

Ebenso macht er gerne seine Präsentationsplanung mit MindNode. Tipp dazu: [Mac] Clipboard → MindNode oder auch "Wie man Plain Text in MindNode öffnet".

Für die iOS Automatisierungskünstler gibt es auch MindNode URL Schemes.

Ausblick

Die Zukunftspläne von IdeasOnCanvas umfassen erst einmal das große Update für die Mac Version. Parallel wird dann MindNode für iOS upgedatet.

… und vielleicht gibt es dann auch noch was Neues an der App-Front aus dem Hause IdeasOnCanvas.


So, nun noch einmal alles nötige an Links für die Mind Mapping Stalker unter euch, welche mehr Info zu IdeasOnCanvas samt Produkten brauchen:

Webseite: mindnode.com

Soziale Netzwerke:

Markus auf Twitter: (@fafner)

Eine kostenlose Trial von MindNode für den Mac gibt es hier.

Wer direkt seine Scheine überreichen will, der kann das im App Store tun:

  • Mit 8,99 € kann euer iPhone, iPad oder iPod Touch mit MindNode ausgestattet werden.
  • Die Mac Version kostet euch 17,99 €.

Und das ↑ sind übrigens keine Affiliate Links.

Gewinnspiel

Was gibt es abzustauben???

  • 3 Lizenzen von MindNode Pro für den Mac
  • 3 Lizenzen von MindNode für iOS

Wie nehme ich teil?

Folgt nicht dem weißen Hasen, sondern dieser Anleitung:

  1. Hört euch den Flug UC#015 an und abonniert uns.
  2. Folgt, liked oder plust uns bei einem sozialen Netz eurer Wahl: Facebook, Twitter, Google+ oder App.net
  3. Im jeweiligen sozialen Netz findet ihr einen Gewinnspiel Post, bzw. Tweet welchen ihr bitte shared, liked, plust, retweeted oder mit 9G einmal um den Mond schickt.

Mit diesen drei Schritten seid ihr im Pool und vielleicht einer der glücklichen Gewinner einer Lizenz für MindNode von IdeasOnCanvas.

Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 7. Oktober um 00:01 Uhr. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt direkt im sozialen Netzwerk wo der- oder diejenige teilgenommen haben.

Die Der Übercast Omelette-Challenge

"The map to the omelette" wie der Paraguayer so schön sagt, die gibt es in Form unserer offiziellen Webseite zur Challenge (samt Poll — in welchem IHR übrigens unbedingt abstimmen müsst). Anbei der Link:

derubercast.com/omelette

PS: Aus unüberbrückbaren technischen Gründen sind im Poll noch die Namen aus der Testphase gelistet. Aber… der Schöpfer steht dabei.

Doch bevor ihr rüberhechtet, fleißig nackocht, eueren Gaumen völlig unbeeinflußt entscheiden lasst und losvotet, kommen hier die drei Anwärter.

👎 Thai Fritatta 👎

Svens Omelette
Link zum Bild: Svens Omelette

Zubereitungszeit: ganz schön lange 20 min
Portionen: 2 dicker Eier

Zutaten

Zutaten

  • 1-2 Süßkartoffeln (je nach Größe)
  • 1 kleine Paprikaschote (rot)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Glas Mungobohnen oder Bambus-Sprossen (250g)
  • 2 EL Butter oder Ghee
  • 6-8 Eier
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 TL Korianderpulver
  • Meersalz und Pfeffer frisch aus der Mühle

Zubereitung

1. Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.

2. Süßkartoffel schälen, Paprikaschote waschen, von den Kernen befreien und beides in kleine Würfel schneiden; Frühlingszwiebeln und Zitronengras waschen und in feine Ringe schneiden; Sprossen abtropfen lassen.

Klein geschnittenes

3. Ofenfeste Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, Ghee schmelzen und das Gemüse 5-6 rührend braten.

4. Eier mit Fischsauce, Limettensaft und Gewürzen in Schüssel verquirlen und dann gleichmäßig über Süßkartoffel-Gemüse gießen

Würzen

5. Alles 3 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen und Pfanne dann für 10 Minuten (nicht abgedecken) in den Ofen und die Frittata ausbacken

Pfanne+Ofen

6. Kann heiß, lauwarm, aber auch kalt gegessen werden; Chilisauce passt super dazu!


👍 Käpt'n Hooks Tunfisch (ohne “H”) plus viel Käse am Haken Omelette 👍

Patricks Omelette
Link zum Bild: Patricks Omelette

Zubereitungszeit: 10 min
Kochzeit: 15 min
Portionen: 2 große Omelettes (reicht auch für 4 Personen)

Vorgeschichte:

Zutaten

Zutaten

Tunfischmischung

1 Dose Tunfisch (140 g, im Eigensaft koofen) 2 EL Zwiebeln, gehackt (aka 1 kleine Zwiebel) 55 g Mayonnaise 1 EL Sellerie, fein gehackt (ca. 2,5 cm) 1 TL Petersilie, fein gehackt 1 TL Kapern, gehackt (optional) Zitronensaft für den Geschmack (nach Gutdünken)

Omelettes

6 große Eier 60 ml Milch ¼ TL Meersalz, fein 1 Prise Schwarzer Pfeffer, gemahlen 120 g Käse, geraspelt (Cheddar, Gruyère) Butter (ca. 1 gestrichener EL)

Anleitung

1. Ofen auf 50 °C vorheizen (um die Omelettes warmzuhalten) und alle Zutaten vorbereiten.

Misch-Masch

2. Mische alle Zutaten für die Tunfischmischung in einer Schüssel zusammen.

3. Für das Omelette Eier, Milch, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen (mit dem Schneebesen) bis alles zu einem Einheitsbrei wird.

Vorher, Nachher

4. Eine mittelgroße Pfanne (ca. 20 cm) auf niedriger Stufe erwärmen, dann ein wenig Butter in der Pfanne zerlaufen lassen.

5. Die Hälfte der verquirlten Omelettemischung in die Pfanne geben (ca. 185 ml), durchmischen und gut in der gesamten Pfanne verteilen.

6. Die Eiermische nun leicht anhärten lassen und danach direkt die hälfte vom Käse drüberstreuen.

1x Käse, bitte

7. Mit dem Pfannenwender das Omelette nun anheben und flach auf einem Teller platzieren.

8. Direkt danach die Tunfischmischung garnieren und das Ding umklappen zu einer Tasche. Ab in den Ofen damit, während du das zweite Omelette machst.

9. Optional: Nicht vergessen → Fotos machen!

Food-Blogging

PAPRIKA DOWNLOAD

Nährwert: 410 kcal | 27 g Fett | 2 g Kohlenhydrate | 37 g Protein

Abschließend noch der Teaser zum Film "Der Omelett(e)-King", welcher vor Weihnachten in allen Kinos rund um den Globus anläuft. In diesem kurzen Trailer seht ihr, wie der Omelett(e)-King totesmutig und schwungvoll Eier aus dem Flugzeug wirft, welche durch die Fallgeschwindigkeit zu kochen beginnen. Der King springt hinterher, überholt die Eier, nur um unten mit einer Pfanne das fertige Omelette in Empfang zu nehmen. Wenn euch das Rezept noch überzeugt, dann zumindestens dieser in Hi-Def (hochgradig taub) abgefilmte kleine Vorgeschmacksstreifen.

OmelettKing Teaser
Link zum Bild: OmelettKing Teaser


Vier Jahreszeitler Variationen

Omelette auf der Commandline

Omelette in Spielen

Omelette auf YouTube

Omelette Statistik

  • "So viel Lärm um ein Omelett" - Jacques Vallée Des Barreaux Wikipedia:

Er habe damit ein heftiges Donnerwetter kommentiert, das genau in dem Moment über einem Gasthaus niederging, als der fromme Wirt widerstrebend das Omelett mit Speck servierte, das Des Barreaux sich unter Missachtung des freitäglichen Fastengebots bestellt hatte.

Eierkuchen – auch Pfann(e(n))kuchen, Eierpfannkuchen, Palatschinken, Flädle, Eierpuffer, Omelettes (in Analogie zur Eierspeise Omelett), Crêpes (aus dem Französischen) und Plinsen (nach slawisch bliny) genannt

Statt Milch werden auch andere Flüssigkeiten wie Buttermilch, Sahne, Bier, Soda- oder Mineralwasser verwendet.

Weizenmehl Typ 405 oder 550, oder regional abhängig Buchweizen, Hirse oder andere Getreidearten. Zum Beispiel Mehle oder Pasten aus Kichererbsen, Kartoffeln oder Maronen.

je kleiner die Partikelgröße des Mehls ist, desto dünner können die Teigfladen hergestellt werden.

Französischen Crêpes haben Eierkuchen meist einen geringeren Flüssigkeits- und höheren Ei- oder Mehlanteil

  • Märkische Regionen, insbesondere Altmark: Eierkuchen
  • Russisch: Bliny
  • Rumänisch: Palatschinken
  • Baden: Pfannkuchen
  • Schwaben: Eiferkuchen Flädle
    • Österreich: Frittaten
  • Bayerisch-österreichisch: Schmarrn, Kaiserschmarrn
  • Eifel: Hedelich Pankech
  • Ostfriesland: Speckendicken
  • Nordamerika: früher flapjack oder griddle cake, heute fast nur noch pancake

  • Märchen: Der dicke fette Pfannkuchen

  • Zum Wort Omelett(e):

Das Wort existiert im Deutschen als Neutrum das Omelett, Plural -e/-s, und als Femininum die Omelette, Plural -n.

In Deutschland ist nur das Neutrum üblich, laut Wörterbuch der deutschen Umgangssprache mit Anfangsbetonung und verstummter zweiter Silbe: ['ɔmlɛt],[1] laut Variantenwörterbuch des Deutschen (VWD) hingegen mit fakultativ mitgesprochener zweiter Silbe und Endbetonung: [ɔm(ə)'lɛt].[2] In der Schweiz wird die feminine Form verwendet, mit Anfangsbetonung und fakultativ mitgesprochener zweiter Silbe: ['ɔm(ə)lɛtə].[2] In Österreich wird überwiegend das Neutrum verwendet, mit verstummter zweiter Silbe und Endbetonung: [ɔm'lɛt], regional aber stattdessen die feminine Form,[1] und zwar mit verstummter zweiter, betonter dritter und fakultativ mitgesprochener vierter Silbe, die dann laut VWB anders als in der Schweiz nicht als Schwa, sondern als offenes e ausgesprochen wird: [ɔmə'lɛt(ɛ)].[2] An den Singular der femininen Form kann in Österreich noch ein 'n antreten.

Omelette ist Gallizismus, Wörter mit französischer Herkunft. Liste von Gallizismen

You can't make an omelette without breaking eggs

Und wie war die ursprüngliche Frage noch mal?


Unsere Picks - Interessantes aus der Fundgrube


DER UBERCAST

Twitter: @derubercast
Webseite: derubercast.com
Email: feedback@derubercast.com oder schiessmichtot@derubercast.com

Sven Fechner

Twitter: @simplicitybliss
Webseite: simplicitybliss.com

Andreas Zeitler

Twitter: @zettt
Webseite: mosx.tumblr.com

Patrick Welker

Twitter: @_patrickwelker
Twitter: @omelettking
Webseite: rocketink.net

Flug #UC014: Faul & Doof.

Während dieser ausgedehnten Flugstunde widmet das Trio sich dem Problem der Faulheit beim Bedienen einer Computer-Tastatur. Was käme da gelegener als den hervorragenden und emsigen Herrn TextExpander die Arbeit für sich machen zu lassen. Unsere drei Piloten geben Einsteigertipps und tauschen sich aus über Tipps und Kniffe im Umgang mit der App. 

Aber zu allem Unglück wäre diese Episode _fast_ das endgültige Ende des Übercasts geworden. Doch am Ende soll ein sportlicher Wettkampf in der nächsten Folge wieder alle Engel auf derselben Wolke tanzen lassen.

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Flug #UC013: Halt mal die Luft an

"Hotel Alpha Lima Lima Oscar" so begrüßt Sven heute unsere Hörer. Das phonetische NATO Alphabet ist also Sven's Pick und ihr könnt direkt abschalten. Falls ihr das nicht vorhabt, so hört ihr heute unseren appsschraubenden Gast Ortwin Gentz, wie er euch eine Führung hinter die Welt des App Stores gibt. Im Anschluss erfahrt ihr Vermeidungsstrategien um Ablenkungen beim Arbeiten am Computer zu minimieren.

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Flug #UC010: Klein, aber essentiell — Mac Helferchen

Wir machen uns in Folge 10 über einen rein hypothetisch leeren Mac her und verkünden, was die Bare Essentials sind die jeder installieren muss. Da wir natürlich nicht alle gleich ticken, werden darauf hin ein paar individuelle Extras aufgezählt, welche jeder von uns mental als essentiell abgespeichert hat.

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Flug #UC009: Tower an Git, bitte committen!

Als Pilot braucht man eines ganz bestimmt: Einen Tower der einem sagt was Sache ist. Deshalb haben wir diese Woche den fournova Chef Tobias Günther zu Gast. Als fournova CEO führt er nämlich einen Tower. Dieser ist zwar nicht für Flugzeuge gedacht, sondern für Git, zeitgleich nutzt er im Cockpit eigentlich nix außer man sitzt am Steuer eines Macs. Im Großen und ganzen passt das also super und deshalb ist Tobias unser Gast und Git-Guru, der zu eben diesem Thema gerne Rede und Antwort steht.

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Flug #UC005: Von Bananenpalmen und Betriebsystemen

Ja liebe Passagiere, sie sitzen im richtigen Flugzeug. Beim heutigen Intro handelt es sich um eine ubercast-interne Testnachricht des neuen Features in der Nachrichten App (Hinweis: Soundaufnahme). Talentscouts im Schlagerbereich können gerne Emails an Patrick Welker senden. Die restlichen Passagieren wenden sich bitte an die Stewardess um mit Mullbinden und Beruhigungstropfen von der Bordapotheke versorgt zu werden. Nach dem Schocker nun back to business: Der heutige Flug führt unser Passagierflugzeug über nach Kalifornien, wo wir über San Francisco Kreise ziehen, um dort die Apple Worldwide Developers Conference zu belauschen.

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Flug #UC003: Frisch Geströmtes aus der Bordküche!

Heute wird euch eine lakonische Crew präsentiert, welche zu allem Überfluss konsequent übernächtigt daherkommt, da in den Vornächten drei Vollmondflüge anstanden. Nun ja, bis auf Andreas, denn der ist das blühende Leben. Die Diskussion, oder der Versuch einer selbigen, geht um Audio- und Video-Streamingdienste, die es in Deutschland gibt oder auch nicht.

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Flug #UC001: Das elektronische Sensorik-Piercing

Boarding abgeschlossen, Tür geschlossen und Startfreigabe erhalten: "Der Übercast" hebt ab mit seiner erste Folge. Eure Besatzung vom Flugdeck diskutiert "Wearables". Ein Überblick über den aktuellen Markt, was ist, was nicht ist und was noch sein kann. Andreas übernimmt die Rolle des kritischen Bordmechanickers und fragt sich was das denn alles überhaupt soll.

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